Verein „PRO E 233“ gegründet

Um den vierspurigen Ausbau der Europastraße 233 voranzutreiben ist nun der Förderverein „Pro 233“ gegründet worden. Im Rahmen der Vereinsgründung traten im Hotel Pöker spontan 37 Mitglieder dem Verein bei. Dabei handelt es sich überwiegend um Vertreter aus der Wirtschaft und kommunalen Institutionen. Zugleich wählten die Mitglieder einstimmig einen Vorstand mit Maria Borgmann, Heike Kestel, Dieter Barlage, Ulrich Boll und Klaus Mecking sowie den Kassenprüfern Sandra Jansen und Hendrik Heydt.

Initiatoren der Vereinsgründung sind der Wirtschaftsverband Emsland, die Industrie- und Handelskammer Osnabrück - Emsland – Grafschaft Bentheim sowie die Wachstumsregion Ems-Achse. „Der vierstreifige Ausbau der 84 Kilometer langen Trasse von der A 31 bis zur A 1 erfolgt in acht Planungsabschnitten. Dabei ist die Ortsumgehung Cloppenburg bereits vierspurig ausgebaut. „Drei „Gesehen-Vermerke“ des Bundes für die Abschnitte von der A 31 (Versen) bis Meppen sowie Cloppenburg bis zur A 1 und Haselünne- Stadtmark bis Herzlake liegen vor“, beschreibt Landrat Reinhard Winter den Stand des Projektes. Der Bundesverkehrswegeplan, in dem der Ausbau im vordringlichen Bedarf steht, sieht Kosten von knapp 720 Millionen Euro vor. Der Landrat hofft, dass bis 2030 alle acht Bauabschnitte fertiggestellt wurden.

Zugleich wies er auf die „dramatischen positiven wirtschaftlichen Akzente“ hin, die der Bau der Emslandautobahn (A 31) im Landkreis bewirkt habe. So habe sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten binnen 20 Jahren fast verdoppelt auf „über 120 000“. Laut IHK-Präsident Martin Schlichter brauchen wir die „E 233 für Wachstum und Arbeitsplätze“.

 Mit dem Verein „Pro E 233“ wolle man den regionalen Befürwortern „eine Stimme geben“. Auf der E 233 sei die Verkehrssituation bei steigendem Aufkommen mit allein täglich über 5000 Lastwagen mehr als unbefriedigend. Für die Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes, Maria Borgmann, steht fest: „Ich bin sicher, dass die schweigende Mehrheit der Menschen in der Region für den Ausbau ist.“ Der Verein wolle eine positive Grundstimmung schaffen und zur Versachlichung der Argumentation beitragen. Als Vorstandsmitglied der Wachstumsregion Ems-Achse nannte Ulrich Boll es eine Gemeinschaftsaktion: „Erfolg werden wir nur haben, wenn alle Akteure frühzeitig an einem Strang ziehen.“ So stehe der Förderverein weiteren Partnern, auch Privatpersonen, offen.

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Förderverein PRO-E 233