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Holger Keuper, Inhaber medienbüro emsland

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Wirtschaftsverband Emsland, Kreisgymnasium St. Ursula in Haselünne und Firma Hänsch kooperieren

Den Schülern Orientierung geben



Eine Kooperationsvereinbarung in Sachen Lernpartnerschaften unterschrieben Vertreter des Unternehmens Hänsch, des Wirtschaftsverbands Emsland und des Kreisgymnasiums St. Ursula. Von links: Norbert Verst (Geschäftsführer Wirtschaftsverband Emsland), Ludger Dopp (Geschäftsführer Hänsch), Norbert Schlee-Schüler (Schulleiter Kreisgymnasium) und Mechtild Wessling (Wirtschaftsverband Emsland). Foto: Holger Keuper

Mit dem Kreisgymnasium St. Ursula aus Haselünne ist eine weitere Schule eine Lernpartnerschaft mit dem Unternehmen Hänsch aus Herzlake eingegangen. Einen Kooperationsvertrag unterschrieben Hänsch-Geschäftsführer Ludger Dopp, Schulleiter Norbert Schlee-Schüler und Norbert Verst, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbands Emsland.

„Es ist wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler gerade im Hinblick auf die technischen, naturwissenschaftlichen Berufe eine gute Orientierung erhalten“, sagt Schlee-Schüler. Seitens der Schulbehörde werde eine stärkere Berufsorientierung auch gefordert. So sollen die Schüler im Laufe ihrer gymnasialen Schullaufbahn 27 Tage Berufsorientierung erhalten, sei es als Praktika oder Berufserkundungstage. Zusätzlich sollen die Eltern stärker mit eingebunden werden. Es sei wichtig, bereits früh mit der Meinungsbildung über den künftigen Beruf zu beginnen.

Auch für Ludger Dopp sind die Lernpartnerschaften ein Erfolgsmodell. „Schülerinnen und Schüler sollten bereits frühzeitig erkennen können, welche berufliche Richtung für sie geeignet ist. Darum sind wir bereits an weiteren Lernpartnerschaften beteiligt“, erklärte Dopp bei dem Treffen.

Durch die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und dem Kreisgymnasium könne nun eine gezielte Information bezüglich der technischen und naturwissenschaftlichen Berufe gegeben werden. „Wir wollen dem zu erwartenden Mangel an Fachkräften entgegenwirken und die Attraktivität eines technischen oder naturwissenschaftlichen Berufes verdeutlichen“, sagte auch Norbert Verst.

Dopp erklärte sich bereit, mit geeigneten Maßnahmen das naturwissenschaftliche Profil am Gymnasium zu stärken. So bietet das Unternehmen für an Technik interessierte Schüler neben Betriebsbesichtigungen auch verpflichtende und freiwillige Betriebspraktika an.

Zur Vorbereitung auf ein duales Studium können Schüler, die ein besonderes Interesse an Programmierung haben, den im Unternehmen eigens für IT-basierte Produktionsentwicklung eingerichteten Arbeitsplatz nutzen, um erste Erfahrungen in diesem Bereich im Unternehmenskontext zu sammeln. „Mit Hilfe der Lernpartnerschaften wollen wir Schülerinnen und Schüler mit unserem Mitgliedsunternehmen zusammenbringen und frühzeitig den Kontakt zu den Nachwuchskräften von morgen herstellen“, so Verst weiter.


Quelle:
NOZ, 11.06.2018
Foto: Wirtschaftsverband Emsland