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Unternehmenstour in Dörpen auf vier Rädern

Neues Veranstaltungsformat des Wirtschaftsverbandes Emsland wurde sehr gut angenommen



Mitglieder des Wirtschaftsverbandes Emsland und Gäste während der Unternehmenstour.

Mehr als 50 Teilnehmer kamen auf Einladung des Wirtschaftsverbandes Emsland in Dörpen zusammen, um eine Unternehmenstour durch die Betriebe der Poll Schornsteintechnik GmbH, der Dörpener Umschlagsgesellschaft für den kombinierten Verkehr und der Husmann Umwelttechnik GmbH mit dem Rad vorzunehmen. Aus der ursprünglich vorgesehenen Fahrradtour wurde aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse kurzerhand eine  Bustour.

„Wir alle kennen die Namen der drei Unternehmen, die wir heute besichtigen werden. Einige von uns wissen vielleicht auch, wo das Unternehmen seinen jeweiligen Sitz hat. Viele von uns werden jedoch nicht genau wissen, wie die Tätigkeiten und die Arbeitsabläufe in den drei Unternehmen sind. Wir haben das Format der Unternehmenstour eingeführt, um unseren Mitgliedern aber auch unseren Gästen einen Einblick in die örtliche Wirtschaft zu geben“, eröffnete Maria Borgmann, Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes Emsland, die Tour.

In je 45 Minuten haben die Geschäftsführer der Unternehmen den Anwesenden durch das Betriebsgebäude und -gelände geführt und einzelne Arbeitsschritte erläutert. Rainer Poll, Geschäftsführer der Poll Schornsteintechnik GmbH machte den Anfang. Das an neun Standorten ansässige Unternehmen erarbeitet und produziert seit mehr als 40 Jahren individuelle Lösungen im Bereich der Schornsteintechnik. „Besonders stolz sind wir auf unser Produkt „Design Line“. Für dieses haben wir in diesem Jahr den Innovationspreis erhalten. Unsere Kunden sind überzeugt von der Funktionalität aber vor allem auch vom Design des Rohres“.

Zu Fuß wurden die Anwesenden durch Geschäftsführer Peter Fischer über das Gelände der DUK (Dörpener Umschlagsgesellschaft für den kombinierten Verkehr) geführt. Täglich verlassen und erreichen das Terminal der DUK im Güterverkehrszentrum Emsland Züge im Kombinierten Verkehr. Unter anderem organisiert die DUK an fünf Tagen der Woche eine Verbindung nach München und zurück. Damit ist das Emsland sowohl im eingehenden und ausgehenden Gütertransport über Nacht mit den Metropolen in Europa verbunden. „Dies stellt ein Alleinstellungsmerkmal in der Qualität und Erreichbarkeit für das Emsland dar. Viele Unternehmen in der Region nutzen diese Transportalternative und profitieren entsprechend davon. Zusätzlich wird noch jede Menge CO-2 eingespart und Staus auf den Autobahnen werden verhindert“, so Fischer.

Beeindruckt waren die Mitglieder und Gäste des Verbandes von der Vielfalt der Produkte, die das Unternehmen Husmann Umwelttechnik GmbH vertreibt. Das an fünf Standorten in Deutschland ansässige Unternehmen beschäftigt mehr als 350 Mitarbeiter. Täglich arbeitet man an individuellen Lösungen für die Entsorgungssysteme ihrer Kunden. Geschäftsführer Gerhard Husmann, Astrid Husmann und ihre Söhne Gerrit und Hendrik informierten über die Herstellung und den Vertrieb der Produkte. „Wir reagieren auf die Wünsche unserer Kunden, die inzwischen weltweit vertreten sind“, so Gerhard Husmann.

Maria Borgmann fasste am Ende der Besichtigung zusammen, was viele Anwesenden dachten: „Diese drei Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren durch innovative Ideen und vor allem durch individuelles Reagieren auf die Wünsche der Kunden zu Betrieben weiterentwickelt, die nicht nur regional, sondern vielmehr auch international tätig und erfolgreich sind“, so Borgmann. „Die Betriebe sind ständig in Bewegung und stehen nicht still und damit sind sie stellvertretend für viele andere kleine und mittelständische im Emsland“.

Zum Ausklang der Tour wurde im Hotel und Restaurant „Emsländer Hof“ gemeinsam gegrillt. Den Wunsch, das Veranstaltungsformat auch an anderen Orten des Emslandes umzusetzen, nahm der Verband gerne auf.

Text und Foto: 
Wirtschaftsverband Emsland, 21.09.2017