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Erster Berufsorientierungstag fand in Kooperation mit dem Wirtschaftsverband Emsland statt.

Wo sind meine Talente? Verbandsvorsitzender Ulrich Boll ermunterte die Jugendlichen, in verschiedene Berufsfelder zu schnuppern.



Die Jahrgänge acht bis zehn haben beim Berufsorientierungstag zehn Unternehmen kennengelernt.

Auf der Baustelle, in der Produktionshalle oder auf dem Schulgelände: Während des ersten Berufsorientierungstages an der Heinrich-Middendorf-Oberschule (HMO) in Aschendorf haben sich zehn Unternehmen den Schülern der Jahrgänge acht bis zehn präsentiert.

Zu den teilnehmenden Unternehmen gehörten das Autohaus Johann Schlömer, HAWE-Wester, Husmann Umwelt-Technik, das Lackierzentrum Stindt, Otto und Ernst Cordes, das Regenova Ingenieurbüro, Elektro Radtke, die Sparkasse Emsland, die Meyer Werft sowie die H. Witte Firmengruppe. Die Verbindung zu den Betrieben stellte Projektleiterin Mechthild Weßling vom Wirtschaftsverband Emsland her.

Die Schüler konnten sich zudem dafür entscheiden, an einem von vier schuleigenen Modulen teilzunehmen. Zwei behandelten das Thema „Wirtschaft“, die beiden anderen setzten sich in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst mit gesundheitlichen und sozialen Berufe auseinander, erklärte Christian Hoffmann, Fachbereichsleiter für Wirtschaft an der HMO.

Einige Unternehmen nahmen die Schüler während des Berufsorientierungstages mit auf eine Baustelle oder auch in die eigenen Hallen, andere verweilten auf dem Schulgelände und machten die Teilnehmer dort mit ihren Aufgaben vertraut. Laut Hoffmann war es der Schule wichtig, dass Firmen der Berufssparten Wirtschaft, Technik sowie Gesundheit und Soziales vertreten sind, um so viele Interessengebiete wie möglich abzudecken.

„Wo sind meine Talente? Wo sind meine Fähigkeiten? Woran habe ich am meisten Freude?“ Dies sind nach Worten von Ulrich Boll, Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes Emsland, die zentralen Fragen bei der Berufsorientierung. „Viele von euch stehen kurz davor sich zu entscheiden, was sie später machen wollen“, wandte sich Boll direkt an die Jugendlichen. Ein Berufsorientierungstag sei eine „erstklassige Gelegenheit“ für junge Leute, den Arbeitsalltag eines Unternehmens kennenzulernen. „So etwas gab es zu unserer Zeit nicht“, berichtete Schulleiter Claus Huth.

Nach seinen Worten können die Schüler dabei „wirklich hautnah in den verschiedenen Berufssparten Erfahrungen sammeln.“ Der Schulleiter bedankte sich bei den Firmen für die Zeit, die sie sich für die Jugendlichen genommen hätten. Auch dem Wirtschaftsverband Emsland, der das Projekt initiierte und den durchführenden Lehrern, Christian Hoffmann und Kristin Steenken, sprach er seinen Dank aus.


Quelle: NOZ, 19.02.2019
Text und Foto: Michael Sterk