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Einen Kooperationsvertrag unterschrieben das Kreisgymnasium St. Ursula, die Firma Esders und der Wirtschaftsverband Emsland

Berufsorientierung für Gymnasiasten in Haselünne



Einen Kooperationsvereinbarung unterschrieben (v.l.) Schulleiter Norbert Schlee-Schüler, Mechtild Wessling (Wirtschaftsverband Emsland), Geschäftsführer Bernd Esders und Maria Borgmann, Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes.

Mit dem Kreisgymnasium St. Ursula aus Haselünne ist nun eine weitere Schule eine Lernpartnerschaft mit dem Unternehmen Esders aus Haselünne eingegangen.
Einen Kooperationsvertrag unterschrieben Unternehmenschef Bernd Esders, Schulleiter Norbert Schlee-Schüler und Maria Borgmann, Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes Emsland.„Es ist wichtig, dass auch die Gymnasien gerade im Hinblick auf die technischen naturwissenschaftlichen Berufe eine gute Orientierung erhalten“, sagt Schlee-Schüler.

Seitens der Eltern und Schüler werde eine stärkere Berufsorientierung auch gefordert. Es sei wichtig, bereits früh mit der Meinungsbildung über den zukünftigen Beruf zu beginnen. Auch für Bernd Esders sind die Lernpartnerschaften ein Erfolgsmodell. „Schüler sollten bereits frühzeitig erkennen können, welche berufliche Richtung für sie geeignet ist. Dafür bieten sich Berufsorientierungstage und Praktika an“, erklärte Esders bei dem Treffen.

Durch die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und dem Kreisgymnasium könne nun eine gezielte Information bezüglich der technischen und naturwissenschaftlichen Berufe gegeben werden. „Wir wollen dem zu erwartenden Mangel an Fachkräften entgegenwirken und die Attraktivität eines technischen oder naturwissenschaftlichen Berufes verdeutlichen“, sagte Esders im Gespräch. Dementsprechend erklärte sich das Unternehmen bereit, mit geeigneten Maßnahmen das naturwissenschaftliche Profil am St. Ursula Gymnasium zu stärken. Insbesondere wird eine weitere Unterstützung des Informatikkurses und der Roboter-AG angestrebt. Zudem bietet das Unternehmen Betriebsbesichtigungen an, bei denen Auszubildende den Schülern Arbeitsabläufe demonstrieren. „Mithilfe der Lernpartnerschaften wollen wir Schüler mit unserem Mitgliedsunternehmen zusammenbringen und frühzeitig den Kontakt zu den Nachwuchskräften von morgen herstellen“, ist auch Maria Borgmann vom Erfolg der Maßnahme überzeugt.


Quelle:
NOZ, 18.04.2018
Foto: Wirtschaftsverband Emsland